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Bundesliga TV Gelder 17/18

Vor kurzem wurde der neue TV Vertrag bekannt. Insgesamt hat der DFL durch die Rechtevergabe ab der Saison 2017/18 einen Vertrag für 4 Jahre über seine Summe von ca 4,64 Milliarden Euro ( ein Plus von 85% ) abgeschlossen. Und schon gibt es Ärger um die Verteilung der Gelder. Mannschaften wie Hertha BSC, Werder Bremen, Eintracht Frankfurt, der Hamburger SV, der 1. FC Köln und der VfB Stuttgart fordern eine Umverteilung der Gelder. Die Gruppe “Team Marktwert” fordert über Axel Hellmann, Vorstandsmitglied der Eintracht Frankfurt Fußball AG, “Wir halten es für zwingend notwendig, dass neben den bestehenden Säulen auch der aktuelle Marktwert des jeweiligen Vereins bei der Verteilung berücksichtigt wird. Damit fordern wir nur das, was in sämtlichen europäischen Topligen bereits üblich ist – nämlich eine gerechtere und zeitgemäße Verteilung der TV-Gelder – auch in der Bundesliga.” und lädt alle Bundesliga Vereine ein sich ihnen anzuschließen. Das genau diese sechs Vereine sich für eine Umverteilung der TV Gelder einsetzt ist aktuell nicht verwunderlich. Keiner aus dem “Team Marktwert” hat in den vergangenen Jahren große Sprünge in der Tabelle gemacht und wurde somit durch die 5 Jahreswertung abgestraft. Kleinere Vereine aus Städten wie Augsburg oder Mainz haben es geschafft die Urgesteine der Bundesliga hinter sich zu lassen und profitieren jetzt von ihrem cleveren Management der letzten Jahre.

Eine klare Meinung zu diesem Thema hat Rainer Franzke, ( kicker-Chefredaktion) “Den vermeintlich Großen (nach Tradition, Einschaltquoten, Zuschauern, Sponsoren und Mäzenen) auf Kosten der vermeintlich Kleinen (kleinere Städte und Stadien, kürzere Bundesligazugehörigkeit) mehr Geld zu geben, wäre unsozial und keinesfalls gesellschaftskonform”. Hoffen wir, dass sich der Wunsch der angeblich “großen” nicht durchsetzt und wir weiterhin bei einer Lösung bleiben, bei welcher sich auch Vereine wie Darmstadt in der Liga halten können. Denn wer freut sich nicht, wenn der Underdog den Großen ein Bein stellt. Für die Abwechslung ( zumindest ab Platz 3) ist die vorhandene Lösung auf jeden Fall die gerechte.


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